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Neues Jahr und endlich soll es wahr werden.
Die Freunde Don Boscos Berlin schreiben ihr Buch.
Natürlich über "70 Jahre Don Bosco in Berlin und die Zeit danach", soweit ist der Rahmeninhalt klar.
Doch was soll da wirklich Neues stehen, was ohnehin nicht schon bekannt ist?
Es gibt viele Zahlen, Daten, Fakten und Tatsachen sowie Erzählungen und Stories über Don Bosco Berlin.
Unsere Erfahrungen und Kontakte seit der Schließung der Einrichtung am Wannsee motivieren uns die Geschichte
über Don Bosco in Berlin neu zu betrachten - die Jugendhilfeeinrichtung und seine Entwicklung, die Salesianer,
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zu Vergessen, die Kinder und Jugendlichen
oder kurz gesagt seine "Ehemaligen".
Dieses wollen wir aus den unterschiedlichsten Blickrichtungen beleuchten und zusammenfassen.
Bei der ersten Sichtung von vorhandenem Material - welches noch auf diversen Computern bzw. Festplatten gespeichert war
oder in irgendwelchen Ordnern und Kisten als Bilder und Dokumente vorliegt - gilt es erst einmal ein Grundgerüst zu erstellen
und Struktur in den Wirrwarr an Daten zu bringen.
So ergeben sich für uns die Themenkomplexe:
Die Chronik über das Wirken der Salesianer und der Einrichtung in Berlin;
Seine herausragenden Persönlichkeiten;
Das Leben bei Don Bosco in den Gruppen und im Ausbildungsbereich;
Die Feste, Feiern und sonstige Veranstaltungen;
Die Schließung der Ausbildungsbereiche 2003 und der gesamten Jugendhilfeeinrichtung 2005;
Und was danach geschah.
Das Material für diese grobe Einteilung muss zuerst einmal erfasst und gesichtet werden.
Doch was soll eine trockene Zusammenstellung der offiziellen und internen Schreiben, Darstellungen und Abläufen?
Das Leben und Erleben der Ehemaligen mit ihren persönlichen Eindrücken und Meinungen ist für uns ein ganz wichtiger Beitrag.
Nur durch die Schilderungen von Zeitzeugen lebt die Geschichte. Und Don Bosco Berlin ist Geschichte. Zumindest Euer "DoBo", wie ihr es erlebt habt.
Erst durch die Erinnerungen und Erfahrungen der Ehemaligen, ihren persönlichen Eindrücken und Erlebnissen mit Don Bosco Berlin
entsteht ein facettenreiches Bild.
Wie jedes Jahr treffen sich die ehemaligen Meister, Werkstatt- und Bereichsleiter zum gemeinsamen Frühstück.
Das ist eine willkommene Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Klönen.
Die haben schon mal einiges aus den alten Zeiten und so manch amüsantes Erlebnis bei Don Bosco Berlin zu berichten.
Wir sollten sehr aufmerksam zuhören und ihre Erzählungen zu Papier bringen. Da kommen einige Jahrzehnte gemeinsamer Erfahrungen zusammen
und viele scheinbare Bilder erfüllen den Raum, wenn mit entsprechender Mimik und Gestik die Geschichten verbal nachgezeichnet werden.
Vielleicht lässt sich das auch noch mit „Bildern aus der alten Zeit“ anregen und neu zuordnen.
Was ist mit den vielen anderen Ehemaligen? Die haben doch sicher auch etwas zu berichten!
Schließlich sind ihre Erlebnisse, egal ob positiv oder negativ, genauso wichtig für unser Buch.
Deshalb hier der Aufruf an alle Ehemaligen: Schreibt mit!
Wer uns eine Geschichte, eine Erinnerung, seine Erlebnisse oder Meinung mitteilen will,
den bitten wir: "Schreib sie auf" um so zu dem Mosaik über Don Bosco Berlin in unserem Buch beizutragen.
Am besten ist es, wenn du deinen Bericht am Computer schreibst und diesen dann per E-Mail an uns übermittelst.
Wer nicht über die technischen Möglichkeiten verfügt, kann uns seine Geschichte aber auch per Post zukommen lassen.
Auf geht’s - und viel Spaß beim Schreiben! Sempre avanti!
Euer
Klaus Bauer und Axel Meier
Musik war im Don Bosco Heim immer Zeichen und Ausdruck gelungener Verbundenheit von Jung und Alt.
Jedes Fest wurde begleitet von Orchester, Big Band oder Chor.
Fast im Stillen, dafür aber außen um so lauter, gab es auch die jungen Künstler, die durch eigene Kreativität
und Schaffenskraft ihr musikalisches Talent entwickeln konnten.
Namhafte Beispiele im Bereich der jugendlichen Musikszene sind „Bushido“ und „Fler“
oder auch Ben Mayson mit seiner BlooMoon-ArtistAgency.
Weniger bekannt, aber jüngstes Beispiel dieser Szene ist
[Jam Neil]
, der noch vielen Bewohnerinnen und Bewohnern
der letzten Jahre bei Don Bosco Wannsee und auch Haus Pius als David Erstling bekannt sein dürfte.
David hat immer seine ganze Energie in seine Hobbies Musik und Film gesteckt.
Heute hat er sich mit seiner eigenen Firma „neilproduction“ ein Standbein geschaffen um seine Hobbies zu verwirklichen
und auch beruflich zu nutzen.
Insidern ist er aber schon länger mit seinen Musikproduktionen bekannt.
Bei youtube sind seine Rapsongs wie: „Will nicht aufgeben“, Atomverstrahlt“ oder „Spiegel“ zu sehen. Mit mehr als
10.000 Aufrufen ist vor allem der zuletzt genannte Titel „Spiegel“ bemerkenswert, da er hier auch über seine Zeit
bei Don Bosco singt, - Entschuldigung- „rapt“.
Rechtzeitig zu Weihnachten ist nun sein Album „Straßen meiner Stadt“ als CD erschienen.
In seinen 21 Titeln beschreibt Jam Neil dabei seine Sicht und Erfahrungen der jungen Generation. Kritisch und mit feinfühliger Beobachtung erkennt
er aktuelle Zusammenhänge und Probleme und beschreibt sie sehr beeindruckend musikalisch.
„Ich kenne viele die sich mit Blutspenden ihr täglich Brot verdienen“, singt er in einem Titel.
Da David (alias Jam Neil) auch unterstützendes Mitglied der Freunde Don Boscos Berlin im Jugendbereich ist, hoffen wir,
dass wir auf diesem Weg seine Arbeit unterstützen können.
Die CD „Straßen meiner Stadt“ kann
[direkt bei ihm]
(Bitte den E-Mail-Kontakt anschreiben)
oder auch über unseren Verein bezogen werden. Sie kostet 10,00 € plus Porto.
Wir freuen uns, wenn ihr uns mal eure Meinung zu den Songs zukommen lasst, denn wie bekannt sind wir altersbedingt
vielleicht dafür nicht mehr ganz so urteilsfähig.
Der Vorstand der Freunde Don Boscos Berlin e.V.
Klaus Bauer / Axel Meier
Die Internetpräsenz der Freunde Don Boscos Berlin e.V. wird ständig aktualisiert, verbessert und
weiter ausgebaut.
Die letzte Aktualisierung wurde am
31.01.2012 19:59
durchgeführt.
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