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Die Größe des
Grundstückes und natürliche
Gegebenheiten des Geländes mit einem
leichten Gefälle in
Nord-Süd-Richtung legen eine
Unterteilung nahe, so der Architekt.
Wohnen im Garten unter
Berücksichtigung des vorhandenen
Baumbestandes und eines Angers im
nördlichen Abschnitt mit Landvillen,
im tiefer gelegenen Teil Häuser mit
individuell geschnittenen Gärten.
Für die vorhandene ehemalige
Bankiersvilla biete sich eine
Aufteilung an. Das dazugehörige
Gästehaus steht unter Denkmalschutz
und könne wie der Anger zentraler
Treffpunkt werden.
Erhalten werden soll auch die zur
Villa führende Lindenallee, als
Haupterschließungsweg auf dem Gelände. Allerdings
soll der zu- und abfließende Autoverkehr nicht
zwischen den Baumreihen, sondern links und rechts
davon fließen. Eine Obstbaumwiese soll zumindest
weitgehend in die geplante Bebauung integriert
werden.
In einer ersten Reaktion benannte
Baustadtrat Uwe Stäglin (SPD) ein so großes Projekt
als "Kraftakt", den Ansatz der Unterteilung als
sinnvoll. Klärungsbedarf sehe er indes beim
Nutzungsmaß, bei der Gliederung und der Frage von
Gemeinschaftsflächen. Und statt die Obstbaumwiese zu
versetzen, würde eine Gliederung der Baukörper
ringsherum bevorzugen. Für die CDU erklärte
Fraktionschef Norbert Kopp, dass er die Pläne
grundsätzlich befürworte, sofern Detailfragen
einvernehmlich geklärt würden.
Salesianer-Pater Franz-Ulrich
Otto erklärte gestern, die zwei verbliebenen
Glaubensbrüder würden Wannsee im Sommer verlassen.
Das 1955 bezogene Bosco-Heim musste bereits im
Herbst 2003 die Jugendausbildungsstätte schließen.
Im Vorjahr folgte der endgültige Abschied. Nach der
Jahrtausendwende habe der Orden das wirtschaftliche
Defizit durch Einsparungen im Jugend- und
Sozialbereich nicht länger kompensieren können,
begründete Pater Otto, der sich zum Verkaufserlös
nicht äußern mochte.
Aus der [Berliner
Morgenpost]
vom 13. April 2006
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