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Zahlreiche Reaktionen auf die Missbrauchsvorwürfe:
Seit der Gründung haben wir noch nie so viele Reaktionen erfahren wie im Zusammenhang mit den Missbrauchsvorwürfen.
Überraschend, dass die Meisten sich gegen pauschale Vorwürfe wehren, vor allem auch dagegen, dass in der öffentlichen
Debatte kaum noch unterschieden wird zwischen "sexuellen Übergriffen" und
"körperlicher Züchtigung".
Der Vorstand ist sich einig darüber, dass wir uns an dieser Debatte nicht aktiv beteiligen, sondern all denen die sich
bei uns melden, einfach nur Gehör schenken.
Und so erfahren wir, dass der Kreis Ehemaliger bei den Freunden Don Boscos immer größer wird.
Viele erwarten keine persönliche Hilfe, sondern es geht ihnen, wie damals schon während ihrer Zeit bei Don Bosco,
einfach nur darum, dass man ihnen zuhört und sie in ihrem Anliegen ernst nimmt. Dafür bedarf es keiner Strategie
oder pseudoprofessioneller Hilfe.
Schade nur, dass unserem damaligen Aufruf, schöne Erlebnisse aus der Zeit bei Don Bosco aufzuschreiben,
kaum jemand nachgekommen ist. Erst jetzt erinnern sich Viele und berichten, was Erziehung bei Don Bosco für sie bedeutet hat.
Die Schattenseiten waren die Ausnahme.
Doch verfolgen Sie hierzu bitte die Einträge im Gästebuch und im Forum unserer Homepage.
Vielleicht haben Sie oder habt Ihr ja auch einen Beitrag?
Nicht nur "Kriminelle", Straftäter und Waisen ...
Besonders empört reagierten viele Ehemalige auf den Bericht im Tagesspiegel,
in welchem der Leiter des Don Bosco Zentrums in Berlin-Marzahn unter anderem mit dem Satz zitiert wird:
„In Don Bosco Wannsee wohnten nur Waisen und jugendliche Straftäter.“
Auf schriftliche Nachfrage und in einem Telefonat, welches wir mit dem Leiter Pater A. Krottenthaler geführt haben,
bedauert dieser seine Aussage und versichert, dass er dies auch nicht so ausgedrückt habe.
Pater Krottenthaler hat uns gebeten dieses auf unserer Homepage und anderen Wegen, den Ehemaligen und Freunden Don Boscos Berlin mitzuteilen.
Er hat sich zudem für ein persönliches Gespräch mit uns bereit erklärt, das wir demnächst gemeinsam führen.
Mit den Verfassern des Artikels im Tagesspiegel haben
wir Kontakt
aufgenommen und werden uns um eine Klarstellung in der Presse bemühen.
Der Vorstand der Freunde Don Boscos Berlin e.V. (K. Bauer / A. Meier)
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