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Das
Wirken der Pädagogik Don Boscos in Berlin
währte 70 Jahre (1934 bis 2004).
Ausgehend
von dem Jugendheim in der Großen Hamburger
Straße, über das Lehrlingswohnheim in
Siemensstadt bis zuletzt der Kinder- und
Jugendhilfeeinrichtung in Berlin-Wannsee
fanden tausende Kinder und Jugendliche ein
Zuhause und den Weg in ihre Zukunft.
Das Don
Bosco Heim oder später „Don Bosco Berlin“
hatte in der Jugendhilfelandschaft nicht nur
Berlins einen herausragenden Namen, sondern
war für viele ihr "Zuhause" und für die
angestellten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter mehr als nur der "Job" oder
Arbeitsplatz.
Der
Entschluss des Ordens der "Salesianer Don Boscos" diese
Jugendhilfeeinrichtung zum 31. März 2005 zu
schließen wird von allen Seiten sehr
bedauert und reißt ein großes Loch in viele
Seelen. Nicht nur, dass die Arbeitsplätze
für die engagierten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter innerhalb dieser Einrichtung
wegfielen, die ganze Aufbauarbeit zunichte
gemacht wurde und auch die Verbindung zu den
Menschen, die mit dieser Einrichtung mehr
verbunden hatte als nur der Name, hatte keine
Anlaufstation mehr. Ganz zu schweigen von
den vielen tausend jungen Menschen, die im
DoBo ihre Unterkunft fanden und vielleicht
auch ihren Lebensweg neu gestalten konnten.
Don Bosco Berlin ist tot
- was nun?
Um die Beziehungen und Kontakte
zu den
Kinder, Jugendlichen, Ehemaligen,
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, den Förderern und
den Freunden dieses
großen Werkes weiter aufrecht zu erhalten
und zu pflegen, wurde am
3.11.2004 der Verein „Freunde Don Boscos
Berlin e.V.“ gegründet.
Der Verein
versucht neben neuer Hilfeaufgaben,
Anforderungen und pädagogisch sinnvollem
Engagement im Jugendhilfebereich, den
"Ehemaligen" von Don Bosco Berlin ein
Ansprechpartner zu sein für ihr persönliches
"vielleicht Zuhause" und so die ehemaligen
Verbindungen zu pflegen, wiederzubeleben
oder einfach nur überhaupt für sie da zu
sein.
Wir versuchen die Kontakte zu den
"Ehemaligen" zu halten, zu pflegen und
weiter auszubauen.
Was in Zeiten der eigenen
Betroffenheit für die "zugewiesenen jungen
Menschen" nicht einfach zu begreifen und
akzeptieren war, ist doch im Laufe der
vergangenen Jahre in ein anderes Licht
gerückt. Der Verein der Freunde Don Boscos
Berlin e.V. hat sich zur Aufgabe gesetzt,
die Brücken zu allen wieder aufzubauen, die
Vergangenheit zwar zu beachten, aber auch
die jeweilige Entwicklung zu reflektieren
und zu akzeptieren.
Im Nachhinein sind viele
Verhaltensweisen und "Fehler" von damals
heute nicht nur erklärbar sondern auch
verständlich und vor allen verzeihbar.
Letztlich einigt sich alles in dem "Hier und
Heute", dem aktuellen Miteinander und der
gegenseitigen Akzeptanz.
Wir sind zu diesem Schritt bereit -
und Du ?
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